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PLUSPORT Swimming: Internationale deutsche Meisterschaften der Behinderten in Berlin vom 28. – 31.05.09

Sieg in der offenen Klasse über 50 m Freestyle für Chantal Cavin. Stephanie Baumann (Jugendklasse) und Andrea Seiler mit guten Leistungen.

Im Finale der offenen Klasse (alle Kategorien, Punktewertung) konnte Chantal Cavin über 50 m Freestyle die x-fache Paralympics Gewinnerin Kirsten Bruhin auf den 2. Platz verweisen. Chantal setzte damit ein eindrückliches Zeichen hinsichtlich der in Island stattfindenden Europa-Meisterschaften (November 2009).


Stephanie Baumann konnte bei ihrem Mammut-Programm (Start in 9 Rennen) einige persönliche Bestleistungen und Podestplätze in den Jugendklassen “erschwimmen”.

Orginal Bericht findet ihr hier:
http://www.plusport.ch/news/news-detail.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=857&cHash=1d97ab85953df6ea0dbfb159be637031

Eine Weltmeisterin kehrt zurück

Stephanie Baumann gewann an der Junioren-Weltmeisterschaft im Schwimmen für Behinderte sechs Goldmedaillen

Stephanie Baumann kehrt am Montag mit sechs Goldmedaillen zurück in die Schweiz.Zoom

Stephanie Baumann kehrt am Montag mit sechs Goldmedaillen zurück in die Schweiz. (Bild: Bild: zVg.)

SIRNACH. Am Montag soll die sechsfache Junioren-Weltmeisterin im Schwimmen für Behinderte, Stephanie Baumann aus Sirnach, von ihrer Gemeinde gebührend empfangen werden.

NICOLE SCHAFFNER

«Die Leistung von Stephanie Baumann sprengt den normalen Rahmen», kommentiert Peter Rüesch, Sirnachs Gemeindeschreiber, den sechsfachen Erfolg der bald 17jährigen Sirnacherin. «Deshalb wollen wir mit unserem Empfang für sie auch den üblichen Rahmen sprengen», fügt er hinzu.

Per Helikopter eingeflogen

Die Sirnacher Spitzensportlerin hat gerade eben in New Jersey, USA, sechs Goldmedaillen an der Weltmeisterschaft im Schwimmen für Behinderte gewonnen. Dies, obwohl sie erst vor rund drei Jahren mit dem Schwimmsport begonnen hat. Mit einem grossen Empfang am Montag, 28. Juli, will die Gemeinde Sirnach ihr zu dieser aussergewöhnlichen Leistung gratulieren. So wird die 17jährige zusammen mit ihrer Trainerin, Franziska Schneider, per Helikopter von Kloten ins Parkbad an der Murg in Münchwilen – dort trainiert die Sportlerin jeweils dreimal wöchentlich im Sommer – eingeflogen.

Die Gemeinde lädt die ganze Bevölkerung dazu ein, die frischgebackene Weltmeisterin um 12 Uhr mittags zahlreich in Empfang zu nehmen und mit ihr den sechsfachen Erfolg zu feiern.

«Ein anderer Mensch»

Bereits um 11.45 Uhr steht für die Gäste ein Apéro bereit, die Kindern erhalten eine Glace. Nach der Begrüssung durch den Präsidenten der Genossenschaft Parkbad an der Murg, Hanspeter Wehrle, der Laudatio des Gemeinderats Jürg Baumann, und eines Wettkampf-Berichts der Trainerin wird Stephanie Baumann den neuen Helikopter der Firma Helipartner AG in Sirnach taufen. Ausserdem sind musikalische Einlagen der Musikgesellschaft Sirnach geplant. «Die Organisation des Empfangs stellte sich als nicht einfach heraus, da viele Musikanten und auch Behördenmitglieder in den Ferien weilen», erklärt Max Egli, Vereinsobmann von Sirnach. Dennoch habe man den Empfang nicht verschieben wollen. «Die Leistung von Stephanie Baumann ist überwältigend und soll auch dementsprechend gebührt werden», findet Peter Rüesch.

Der Erfolg der Sirnacherin kommt nicht von ungefähr: So ist Stephanie Baumann eine disziplinierte Sportlerin, trainiert insgesamt achtmal wöchentlich. Und ihre Mutter weiss: «Wenn Stephanie im Wasser ist, ist sie ein anderer Mensch.»

 

 

Orginal Artikel hier zu finden:

http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/wil/wv-ht/Eine-Weltmeisterin-kehrt-zurueck;art253,389994

 


 

 

«Kaiserin, die weiss, was sie will»

Star des Abends: Die sympathische Weltmeisterin Stephanie Baumann mit Moderator Stöff Sutter.Zoom

Star des Abends: Die sympathische Weltmeisterin Stephanie Baumann mit Moderator Stöff Sutter.(Bild: Bild: mhe.)

Bei der fünften Sirnacher Ehrengala vom Sonntag würdigten der Gemeinderat und die Bevölkerung die beachtlichen Erfolge von Vereinen und Einzelpersonen.

MAYA HEIZMANN

Sirnach. «Mit Ihrer Anwesenheit zeigen Sie Ihre Wertschätzung gegenüber all den Personen, die heute geehrt werden», sagte Gemeindeammann Kurt Baumann, der sich über die eindrückliche Erfolgsbilanz des vergangenen Jahres freute. «Sieben Vereine und 28 Einzelpersonen, davon eine mehrfache Weltmeisterin, vier Schweizer Meister und vier Kantonsmeister, haben mit viel Freude am Wettkampf Spitzenleistungen gebracht», bemerkte er. Nicht nur Sportler, sondern auch kulturelle Leistungen von verschiedenen Chören erzielten gute Resultate. «Üben und trainieren sind in allen Disziplinen der Schlüssel zum Erfolg», erklärte der Gemeindeammann. Doch Erfolge seien keine Ruhekissen, sondern ähnlich wie Kakteen, auf die man sich nicht setzen sollte, betonte er.

Dirigent verabschiedet

Das Gemeindezentrum Dreitannen war mit Besuchern, die sich über die Erfolgreichen aus der Gemeinde freuten, gut besetzt. Durch den Abend führte das Moderatorenteam Stöff Sutter und Daniel Steger, die auf angenehme Art die zu Ehrenden in den Mittelpunkt stellten. Zum Auftakt spielte die Musikgesellschaft schmissige Klänge. «Dirigent Emil Sutter hat während elf Jahren die Musiker von Erfolg zu Erfolg geführt, nun geht er in Pension», sagte der Moderator. Als eigentlicher Star des Abends erhielt Stephanie Baumann, sechsfache Junioren-Weltmeisterin im Schwimmen für Behinderte, eine besondere Würdigung. «Sie ist eine Kaiserin, die weiss, was sie will», sagte der Moderator. Doch für die Erzielung von Bestzeiten und Spitzenleistungen muss die sympathische 17-jährige Sportlerin für ihren Medaillensegen hart trainieren. Ob Einzelkämpfer oder Teamspieler, ob Radsportler, Handballer, Pistolenschützen, Turner oder Fussballer: In jeder Sportart sind das Training und der Enthusiasmus am wichtigsten. Für hervorragende Leistungen haben Freude und Enthusiasmus nebst dem Üben auch für Sänger ihre Gültigkeit. Der Jodelchor gab eine Kostprobe seines hervorragenden Klangbildes. «Der Körper ist eine Einheit», betonte Armdrücker Andreas Scherrer. Nicht nur dieses Jahr erzielte der Mann mit den starken Oberarmen hervorragende Resultate, sondern er erkämpfte sich seit 1999 in dieser Randsportart über 100 Auszeichnungen.

Schweizer Meister im Melken

Ebenfalls eine eher seltene Sportart wie Kühe-Melken betreibt der freundliche 19-jährige Jungbauer Adrian Schädler. «Man muss mit den Tieren möglichst ruhig umgehen», sagte der Kuhflüsterer und Schweizer Meister im Melken. Für alle erzielten Erfolge der Ausgezeichneten spendeten die Anwesenden einen verdienten und anhaltenden Applaus.

 

Orginal Artikel hier zu finden: 

http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/wil/wv-ht/Kaiserin-die-weiss-was-sie-will;art253,1183043


 

 

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